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TRIZ

Freitag, 16. Juli 2021

Der modulare Problemlöser für die Industrie

Wo gearbeitet wird, entstehen Probleme — und wo es Probleme gibt, braucht man Lösungen. Je spezieller das Problem, desto aufwendiger in der Regel die Lösung. So glaubt man. Doch was wäre, wenn es einen Werkzeugkasten gäbe, mit dem sich Ihre individuellen Fragestellungen optimal beantworten lassen? Wir stellen vor: TRIZ.

Wir alle kennen das: Die Produktentwicklung hakt. Die Maschine läuft noch nicht so rund, wie wir es uns wünschen und unrunde Abläufe sorgen für Störungen im Produktionsprozess. Schwierigkeiten wie diese kosten nicht nur bares Geld, sondern auch jede Menge Nerven. Mit TRIZ gibt es einen modularen Problemlöser für solche Fälle. Doch wofür steht das Kürzel eigentlich?

Irgendwer hat mein oder ein ähnliches Problem schon einmal gelöst

Die Abkürzung TRIZ ist das russische Akronym für die „Theorie des erfinderischen Problemlösens“ und wurde in den 40er Jahren von Genrich Saulowitsch Altschuller erfunden, einem russischen Ingenieur, Erfinder und Science-Fiction-Autor. Er analysierte im Lauf seiner Karriere mehr als 200.000 Patentschriften und erkannte dabei diese drei Gemeinsamkeiten:

  1. Abstrakte Probleme lassen sich meistens mithilfe weniger Lösungsprinzipien beheben.
  2. Innovation entsteht durch das Überwinden von Widersprüchen, wofür oft Erkenntnisse außerhalb des eigenen Tätigkeitsbereichs nötig sind.
  3. Die Evolution technischer Systeme unterliegt bestimmten Gesetzen.

Oder anders gesagt: Irgendwer hat mein oder ein ähnliches Problem schon einmal gelöst. Ich muss die Lösung bloß finden und sie individuell anpassen. Dafür sollte zunächst die Aufgabenstellung klar sein. Wo genau liegt eigentlich das Problem? Warum ist das Problem überhaupt ein Problem für mich? TRIZ unterstützt Sie mit einer Vielzahl von Modulen, um die passende Lösung zu finden und diese anschließend individuell anzupassen. 

TRIZ: Viele Werkzeuge, die zum Ziel führen

Geht es beispielsweise um eine fehlerhaft arbeitende Maschine, gilt es abzuwägen: Greife ich in die Maschine als solche ein? Verändere ich das Material? Beeinflusse ich die Umgebung, in der die Maschine arbeitet? Sobald alle Möglichkeiten auf dem Tisch liegen, kann die Aufgabe spezifisch gelöst und das Problem beseitigt werden.

Dafür vereint TRIZ viele Methoden unter einem Dach. Ob in der Produktentwicklung, in der Produktion oder bei akuten Mängeln: TRIZ setzt mithilfe des richtigen Werkzeugs effizient dort an, wo es Schwierigkeiten gibt, zum Beispiel mit den 40 Innovationsprinzipien oder der Stoff-Feld-Analyse mit den 76 Standardlösungen. Außerdem lässt sich TRIZ mit vielen anderen Strategien verknüpfen, wie zum Beispiel Six Sigma. 

Problemlösungen für die Zukunft

Dabei berücksichtigen wir natürlich auch, dass man oftmals noch einen Schritt weiter denken sollte. Oder um es mit den Worten von Henry Ford zu sagen: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: schnellere Pferde.“ Wir lösen Ihr spezielles Problem und nehmen dabei auch Ihre Mitarbeiter mit.

Wir haben Sie neugierig gemacht? Das freut uns. In unserer nächsten News werden wir Ihnen einige Werkzeuge aus unserem Koffer vorstellen, wie zum Beispiel das 9-Felder-Denken, die Evolution und das Objektmodell.